Schlemmer-Brezel

Moin meine Lieben,

wobei ich euch heute eigentlich mit „Servus“ begrüßen müsste. Denn heute geht es einmal raus aus dem Norden und wir legen einige Kilometer zurück, bis wir ganz im Süden von Deutschland angekommen sind: Bayern.

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Laugengebäck gibt es natürlich bei jedem Bäcker zu kaufen. Auch hier bei uns in Norddeutschland. Aber die klassische „Brezn“ verbinden wir wohl alle mit Bayern und vor allem dem Oktoberfest. In den letzten Jahren hat sich das Oktoberfest als weitere beliebte Einnahme-Quelle für den Einzelhandel und die Gastronomen gemausert.

Und ob ihr nun Fans von Dirndl und Lederhosen seid oder damit absolut nichts anfangen könnt; eine Laugenbrezel kann man doch immer essen. Mir persönlich schmeckt das pure Laugengebäck mit Salz eigentlich nur richtig gut, wenn es frisch aus dem Ofen kommt. Je länger so eine Brezel liegt, desto weniger kann ich damit anfangen.

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Aber es gibt ja zum Glück für (fast) alles eine Lösung und hier kommt das heutige Rezept ins Spiel. Eigentlich ist es auch gar kein richtiges Rezept, sondern eher ein „Tuning“ für unsere Brezel. Wenn man die Brezel, die wir für zu Hause zum Aufbacken kaufen, nämlich so aufpeppen, wie hier, dann schmecken die Brezel sogar kalt und sind als Partysnack oder zum Salat ein schnelles und leckeres Fingerfood. Dazu gibt es natürlich ein Bier. Für mich bleibt es da aber dann doch lieber beim norddeutschen Pils, als der süffigen Maß. aber das dürft ihr dann selbst entscheiden. O‘ zapft is!

Für die Variante mit Schinken:

5 Laugenbrezel zum Aufbacken (TK)

100 g Katenschinken (fettarm)

1 kleine Schalotte

100 g geriebener Käse (zum Beispiel Gouda)

frisch gemahlener Pfeffer

gehackte Kräuter nach Belieben (zum Beispiel Petersilie)

Für die vegetarische Variante:

5 Laugenbrezel zum Aufbacken (TK)

100 g Mini Rispentomaten

1 kleine Schalotte

100 g geriebener Käse (zum Beispiel Gouda)

Kräutersalz

frisch gemahlener Pfeffer

gehackte Kräuter nach Belieben (zum Beispiel Basilikum)

  • wenn ihr beide Varianten gleichzeitig zubereiten wollt, verteilt ihr die 10 Brezel auf zwei Blech, die mit Backpapier ausgelegt sind
  • lasst die Brezel einige Minuten antauen
  • währenddessen könnt ihr euch an die Zubereitung der Füllungen machen und dafür zwei große Schüssel bereit stellen
  • die zwei Schalotten werden gehäutet und dann in sehr feine Würfel gehackt
  • gebt jeweils eine gehackte Schalotte in die beiden Schüsseln
  • fügt in die eine Schüssel den Schinken dazu
  • für die andere Schüssel hackt ihr die Tomaten in grobe Stücke
  • achtet bei den Tomaten darauf, dass nicht zu viele Kerne und Flüssigkeit mit in die Schüssel gelangt; große Tomaten solltet ihr eventuell ganz entkernen
  • in beide Schüssel gebt ihr dann jeweils den gerieben Käse, sowie die frischen Kräuter
  • würzt das Ganze jeweils mit Pfeffer
  • die Mischung mit den Tomaten könnt ihr nach Belieben noch mit Kräutersalz würzen
  • verteilt nun die Schinken-Mischung in die Löcher der Brezel auf dem einen Blech und die Tomaten-Mischung verteilt ihr auf dem anderen Blech, ebenfalls in den Brezel-Löchern

Bei 180 °C (Umluft) ca. 15 Minuten backen.

Lecker-Schmecker-Tipp

Wenn es bei euch doch lieber bei der klassischen Brezel-Variante bleiben soll, könnt ihr Abwechslung auf eure Brezel bringen, in dem ihr sie mit Kürbiskernen, Mohn oder Sesam bestreut.

♦ Klick für die PDF-Druckversion: Schlemmer-Brezel

 

 

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